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Weil da niemals etwas war.


Ich wünsch mir, dass ich dich vergessen kann.
Ich würde dich gerne einfach ignorieren.
Ich bin mir sicher, irgendwann
wird das auch einfach über Nacht passieren.

Bis dahin wird einige Zeit vergehen,
bis dahin muss ich noch geduldig warten.
Ich werd versuchen, dich nicht anzusehen,
weil meine Blicke mich verraten.

Doch mir ist klar, dass da niemals etwas sein wird -
weil da niemals etwas war.

Vielleicht liegts daran, dass ich zu oft allein war
als ich klein war.
Oder dass mein Vater gemein war?
Nein, das soll keine Verteidigung sein,
ich wüsst nur selber gern, woran es eigentlich liegt,
dass ich auf Wolken geh, wenn ich dich seh.

Mein Kopf ist jwd und es tut mir weh,
dass du nicht weißt, wie es in mir aussieht.

Ich lege dir mein Herz zu Füßen.
Was soll ich noch damit?
Bitte tritt es nicht kaputt,
es litt bereits genug.


Mir ist klar, dass da niemals etwas sein wird -
weil da niemals etwas war.

Jetzt ist mein zweiter Roman fertig geschrieben.
Der nächste wartet schon (ab Morgen), aber ich weiß noch nicht mal, ob ich bereit bin, meinen Figuren Lebewohl zu sagen..

Meinen Strahlemann werde ich am meisten vermissen. Das ganze letzte Drittel dachte ich, er würde sterben und war tieftraurig, jedes Mal, wenn ich ans Ende dachte. Am Ende wollte er dann aber doch am Leben bleiben - dank meiner kleinen Heldin. Es gab viele Tränen, sowohl von meinen Charakteren als auch von mir.
Jetzt ist es vorbei.
Und der neue Roman fängt gerade erst an.
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Wir haben 2012, ich habe seit bestimmt einem Jahr keinen Eintrag mehr verfasst und es geht mir gut. Ich lebe in Bochum, mit Daniel bin ich über ein Jahr zusammen und das sehr glücklich, ich schaue Serien nur noch am Stück, mein erstes Semester im Studium ist vorbei. Erfolgreich. Ich kann mich mittlerweile einigermaßen über Alltagsthemen auf Chinesisch unterhalten. Ich schreibe.

Der letzte Punkt ist der, der mir momentan zeitgleich so gut und so weh tut. 
Ich schreibe. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich das Schreiben liebe und es brauche. Es ist mein Ausgleich, wenn der Druck zu groß wird und ist mein Fels im stetigen Wandel. Es ist das, wo ich mich am unzulänglichsten finde und am allerliebsten Lerne. Das Schreiben ist wohl die größte und kontinuierlichste Passion meines Lebens.
Aber soll es meine einzige sein? Ich habe momentan ein Pensum (275.000 Wörter im Jahr, etwa 800 pro Tag) und Schreibpartner, die mich vom Boden aufkratzen und mich vor'm Fall aus den Wolken bewahren. Ich bin zum ersten Mal wirklich nicht allein, ich habe das Gefühl, ich werde besser. Und ich habe das Gefühl, es wird mehr in meinem Kopf.
In den nächsten Tagen bin ich mit meinem zweiten Roman fertig, also in der Rohfassung. Ich weiß noch nicht, ich hab's noch nicht überprüft, aber ich schätze ihn auf 400-450 Seiten. Stattlicher als mein erster mit 200. Aber noch nicht so groß wie mein nächster, der geplante Umfang beläuft sich da auf mindestens 600 Seiten.

Wie gesagt, ich liebe das Schreiben und es läuft momentan alles wunderbar. Es tut mir gut, selbst, wenn ich wie heute von 3:00 bis 5:00 schreibe und dann um 8:30 der Wecker klingelt um weiterzuschreiben.
Ich liebe es und es macht Spaß.
Aber es frisst Zeit.
Ich würde gerne auch andere Dinge tun, zum Beispiel würde ich gerne ins Schwimmbad gehen oder Herr-der-Ringe-Online spielen (danke Carry). Ich liebe das Schreiben, aber ich liebe nicht nur das Schreiben.
Ich hätte gern auch mal wieder Zeit für etwas anderes. Und das ginge ja, ich müsste ja nur mein Pensum runterschrauben. Aber das geht nicht, denn nur mit diesem Pensum macht das Schreiben so viel Spaß, wie es das nunmal gerade tut...

Und dann bist du plötzlich wieder da.


Ich bin zurück.

Ich weiß, ich habe mich nie oft gemeldet, aber ich habe eigentlich immer sehr gewissenhaft eure Livejournals verfolgt - und dann war ich mitsamt meinen Kommentaren auf einmal futsch. Als hätte ich euch vergessen oder ihr wärt mir egal. Aber dem war nicht so! Wirklich nicht!

Ich bin in den vergangenen Monaten erfolgreich von Berlin (♥) nach Bochum gezogen und habe meinen Freund gleich mitgeschleppt - naja, sozusagen, er wohnt in der Nachbarschaft Essen in einer WG.
Mittlerweile studiere ich an der Ruhr-Universität Politik Ostasiens mit Chinesisch als ostasiatische Sprache - das nimmt zwar einiges an Zeit in Kauf, aber es ist nicht so, dass ich deswegen keine Zeit mehr für's Internet hatte.
Viel eher ist der Fall, dass mein uralter Schrott-PC mit dem Internet im Studentenwohnheim nicht warm werden wollte und ich jetzt zwei Monate nur mit meinem NICHT-SMARTPHONE-HANDY online gehen konnte (Facebook, Twitter, etc). Also, falls ihr mich auf FB gesehen habt und euch gewundert habe, warum ihr keine Kommentare bekommen habt: Ich konnte einfach nicht. Ich habe oft an euch gedacht. Ich bin unglaublich gespannt, was sich alles bei euch verändert hat - das werde ich jetzt nämlich nachgucken, jetzt, wo ich meinen neuen Laptop habe.
Habt ihr euch verliebt, getrennt, zerstritten, zum Veganismus bekannt, den Kopf rasiert, seid ihr umgezogen?
Ich werde nicht alles nachlesen können, dafür reicht meine Zeit nicht. Ich bin sicher, ihr habt in den vergangenen Monaten unglaublich viel durchlebt und es tut mir leid, dass ich nicht dabei sein konnte. Ab jetzt will ich es wieder sein. Versprochen!

(Mir geht es übrigens gut, auch, wenn ich auf maximaler Sparflamme lebe, was tatsächlich nicht mehr als 20-50€ im Monat für ALLES bedeutet. Aber ich habe Liebe und ich habe Freunde und mir geht es gut. Besser denn je, würde ich fast sagen!)



 »Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen?

Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich.

Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.«





An diesem Zitat von Franz Kafka verzweifle ich; ich frage mich, warum zur Hölle ich nicht so schreiben kann. 
Und das Schlimmste ist, trotz meines Stehaufmännchen-Gemüts, kann meine Selbstzweifel nicht als Herausforderung lesen.
Sie machen mich fertig.
Und wenn ich noch so oft "Ichwillichwillichwillichwillichwill!" rufe. 

Aber ich will trotzdem.


Ich habe eine neue - wie [info]ferdkitti nennen würde - musikalische Liebe.
Und sie nennt sich Jupiter Jones. Reinschauen.

Um das hier zu versteh'n
braucht es Hirne und Herzen
von nie da gewesener Größe.
Braucht es Tränen und Schmerzen.
Ich müsst' es selber seh'n,
um das hier zu versteh'n.
Um das hier zu versteh'n,
braucht es Arme und Hände
von nie da gewesener Stärke,
braucht es Fäuste, braucht es Wände.
...Und dann nach Hause geh'n,
um das hier zu versteh'n.

Und was nützt uns uns're Weisheit in 'ner ausgemachten Scheißzeit?
Und was nützt uns die Erkenntnis, dass das was Heimat war jetzt Fremde ist?
...wenn wir trotzdem niemals lernen, was es heißt sich zu entfernen,
ohne jemals ganz zu geh'n.

Wenn's das gäbe, wär das schön.

Ich hab' den Verstand verloren.
Blinde Augen,
Taube Ohren,
Stumme Lieder,
Leere Bücher,
Pfeifen, Flaschen, Taschentücher
& wir rennen um unser Leben
Du davon und ich entgegen.

Ich würd' dich gern morgen seh'n
Wenn's das gäbe wär das schön.

Um das hier zu versteh'n
Braucht es viel zu viel Geduld.
Und nie da gewesene Fragen
Wie die Frage nach der Schuld

Und das Ringen um Verständnis
...Das Zerbrechen letztenendes..

Wir haben alles schon geseh'n
Wir haben alles schon gehört
Wir haben alles schon gemacht
Wir haben alles schon gespürt

Und was nützt uns uns're Weisheit in 'ner ausgemachten Scheißzeit?
Und was nützt uns die Erkenntnis, dass das was Heimat war jetzt Fremde ist?
Wenn wir trotzdem niemals lernen, was es heißt sich zu entfernen
ohne jemals ganz zu geh'n

Wenn's das gäbe wär das schön.

Ich hab' den Verstand verloren.
Blinde Augen,
Taube Ohren,
Stumme Lieder,
Leere Bücher,
Pfeifen, Flaschen, Taschentücher.
& wir rennen um unser Leben
Du davon und ich entgegen.

Ich würd' dich gern morgen seh'n
Wenn's das gäbe wär das schön.
Oh Ich würd' dich gern morgen seh'n
Wenn's das gäbe wär das schön.


Kitti ist grad im Bad und duscht, mwahaha.
Also, sie ist jetzt hier und so, deshalb entschuldige ich mich mal förmlich dafür, dass ich euch allen keine frohe Ostern gewünscht habe (..aber das hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht getan, Ostern hat für mich in etwa die Bedeutung von Avocado-Creme).

Über das Treffen werde ich wahrscheinlich erst dann schwärmerisch erzählen, wenn sie wieder weg ist und ich das alles hab sacken lassen. Es ist ein gutes Treffen, wirklich. Ich liebe sie und ihre ulkige Art. Aber dazu, wie gesagt, später mehr.

Ansonsten sitze ich an einem neuenalten Projekt. Ich hatte bereits 70 Seiten an diesem Manuskript geschrieben, ehe er mitsamt meinem PC gestorben ist. Aber das war vielleicht gar nicht schlecht so; mir ist aufgefallen, ich habe nicht wirklich einen Plot. Das muss ich irgendwie hinkriegen, ug.
Ansonsten hab ich einiges abgeändert und naja; klar ist jedenfalls ich schreibe eine Paranormal Romance (die nicht, ich wiederhole: nicht Twilight ist oder daran angelehnt. Zwischen einem Ghul und einem Weibstück, aus der Sicht des Ghuls. mhh.

Ich weiß noch nicht ganz, wo das hinführt. Die Romance soll halt auch nicht 90% der Geschichte ausmachen, dafür ist mein Antagonist zu ausgearbeitet und zu wenig an der Romanze selbst interessiert. Mal gucken.

Wenn jemand sinnlose Stichworte in den Raum wirft, kann mir das sicher helfen. xD Also wenn ihr irgendwas zu bieten habt, dass völlig unzusammenhängend ist, dann immer her damit. Sonst muss ich leider eure Seelen als Gehirnnahrung zu mir nehmen.

Uff, meine Wochen sind voll und stressig, aber irgendwie auch schön.

Jedenfalls habe ich jetzt 1/5 meiner Abiprüfungen hinter mir. Die "fünfte Prüfungskomponente", also die Präsentation, war letzten Dienstag. Vorher haben wir jeden Tag gelernt, teilweise bis zu 12 Stunden am Stück.
Scheint sich aber gelohnt zu haben, die Lehrerin hat die Präsentation als "historisch" bezeichnet ^__^ (Jaja, ich weiß, die Pest war auch historisch..)

Ist gerade meine letzte Schulwoche. Kaum zu fassen, dass jetzt alles vorbei ist. Und, dass ich manche Leute schon so lange kenne. Sie sind mir alle so ans Herz gewachsen (auch, wenn es natürlich viele gibt, die mir entweder egal oder unsympathisch sind). Viele werde ich nie wiedersehen. Das wirkt alles so unwirklich. :/

Heute habe ich mich bei der Fahrschule angemeldet. Meine Theoriestunden mache ich immer montags und freitags, 14 Stunden insgesamt.
Der Führerschein hat nie in meine Zukunft gepasst, mal schauen, wie sich das ganze jetzt entwickelt.

Mit Daniel läuft es übrigens sehr gut. Klar, wir streiten uns hin und wieder auch, aber irgendwie scheinen wir das zu brauchen. Obwohl ich so ein harmoniebedürftiger Mensch bin.. entweder würde mir die Harmonie nach einer Weile auf den Sack gehen oder ich hab zu viel Angst davor, mich nachgiebig zu zeigen. Weiß ich noch nicht.
Meine kleine, psychologische Studie an mir selbst >:3

Michel schrieb mir ein bisschen, unter anderem, dass er noch in mich verliebt ist, dass er unsere gemeinsame Zeit als "Beziehung" betitelt und dass ich mich zum Teufel scheren kann. Aber naja.
Klar wird er immer einen Teil in meinem Herzen beanspruchen, aber das ganze ist einfach auch vorbei. Abstand ist die richtige Methode, wenn nicht gar ganz getrennte Wege, für immer.

In 13 Tagen kommt eine Internetfreundin (Kitti ♥) vorbei, für fünf Tage (oder so?). Ich bin schon total aufgeregt und freu mich extrem drauf. Hoffentlich verstehen wir uns so gut, wie ich mir das vorstelle.


(Wer aus dem Kopf weiß, woher der Titel kommt, wird für immer mein liebster Musik-Freund sein. x3)

I got my head in the clouds.


Hihi.
Daniel und ich hatten gerade eine Art Streit und ja, ich freue mich total darüber.

Es ging um Belanglosigkeiten und ich war ein bisschen zickig, bin dann halt einfach so gegangen und er mir hinterher und hat mich trotzdem zur Sbahn-Station gebracht.. und obwohl wir sauer aufeinander waren (beide halbwegs berechtigt), mussten wir grinsen, liefen Hand in Hand und waren ganz erfüllt von diesem komischen Ding, was wir als Liebe bezeichnen.

Other than that:
Meine Abifahrt steht, vom 30.5 bis 5.6 bin ich in Kroatien; bin gespannt, ob das wirklich so spaßig wird, wie ich es mir vorstelle.
Da steht 34 Doppelbettzimmer.. heißt das, jeder kriegt sein eigenes Zimmer? Oder es teilen sich immer zwei eins?
Ich mag mir den Stress ersparen, mit einem anderen Mädchen in ein Zimmer zu müssen und Sanjin würde rumjammern, dass alle dann denken, wir schlafen miteinander. Weil die alle dumm sind.

++++

Achja, ich überlege momentan ernsthaft, erstmal ein Weilchen friends-only zu gehen. Nicht, weil ich besonders intimes Zeug ausplaudere - sondern weil ich momentan massenhaft Spam-Kommentare kriege (teils zu echt alten Entries), die für irgendwas werben. Es wäre schön, wenn wenigstens ersichtlich würde, WOFÜR sie werben, duh.

Na gut, ich denk einfach weiter drüber nach.


Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich gerade schreiben soll, aber es ist Dienstag Abend, ich komme gerade vom Chinesisch-Kurs, schreibe morgen die letzte Chemieklausur meines Lebens und habe obendrein ein Referat, bei dem ich keinerlei Ahnung habe, WAS ich sagen muss.
Aber anstatt dass ich mich jetzt darum kümmere, schreib ich hier etwas.

Ich bin überfordert und übermüdet, genervt und gebeutelt.
Und eigentlich so glücklich, dass sämtlicher Hass, den ich auf Personen hatte, wie weggeblasen scheint.
Sogar der auf Michael und Pascal - und genau jetzt seh ich sie irgendwie zu oft dafür. Einerseits hat Jenny sich mit Pascal getroffen, Kitti hat Michael ausversehen in eine MSN-Convo mit mir eingeladen (wir haben nicht geredet, er ist sofort gegangen).
Ich hasse die beiden gerade nicht, dafür ist mein Leben zu schön und ich mit Daniel viel zu glücklich.
Aber ich will ihnen nicht begegnen, aus Angst, wenn ich sie nicht hasse, will ich sie wieder in meinem Leben haben.

Und dann würde ich wieder merken, wie beschissen sie sind, und würde wieder Wut und Hass aufbauen und der ganze Kreislauf fängt von vorne an, darauf hab ich keine Lust.



Und ansonsten.. ach, keine Ahnung. Mir tut gerade nichts so richtig gut, alles laugt mich bloß aus und ich wünschte, ich könnte den ganzen Tag nur im Bett vergammelt - Gott sei Dank kann ich das auch bald.
Am 15. April hab ich meinen letzten Schultag. Danach noch ein paar Prüfungen, aber ansonsten nur noch Spaß, Entspannung, Zukunftspanik.
Abitur, wow. Schule vorbei, neuer Lebensabschnitt.

Wie ging es euch, als ihr die Schule verlassen habt? Seid ihr mit einem positiven oder einem negativen Gefühl an die nächsten Dinge herangetreten?